Black Honey - 06.11.2018 - Cassiopeia

Black Honey

Black Honey

Foto: Lauren Maccabee

 

2014 sind Black Honey mit ihren schreienden Gitarren und lebhaften Sounds aus dem Äther geschossen und haben seither bewiesen, dass es keine vergleichbare britische Band gibt. Im September erscheint endlich ihr selbstbetiteltes Debütalbum, von dem sie gerade erst ihren starken Opener „I Only Hurt The Ones I Love“ veröffentlicht haben. Der Track, deutlich von Garbage beeinflusst, setzt den Tonfall für das, was da im Herbst auf uns zukommt.

 

Nachdem die vier Musiker die letzten Jahre damit verbracht haben, ihr Indie-Spiel zu perfektionieren, wird alles, was man über sie und ihre einzigartige surrealistische Welt zu wissen glaubte, mit den neuen Songs über den Haufen geworfen. Tatsächlich haben es von den alten Stücken nur „Hello Today“ und „Dig“ auf das Album geschafft - die anderen neun Stücke zeigen vom Sound her eine deutliche Weiterentwicklung. Mit Widersprüchen, die an jeder Ecke lauern, ist die kommende Platte ein Album, das das Menschsein in all seinen Facetten feiert und dabei die Herzen aller berühren wird, die es hören.

 

Auch auf der Bühne sind Black Honey ein ganzes Stück gewachsen. Die Live-Erfahrungen der vergangenen Jahre merkt man ihnen deutlich an, die Tightness und Lässigkeit, mit der die Band zusammenspielt, ist wirklich großartig. Und mit einer Frontfrau wie der reichlich aufgedrehten Izzy Philips kann da eh nicht viel schiefgehen.